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Information der Schulleitung

Wie lernen unsere Schülerinnen und Schüler?

 

Die Erkenntnisse über das Lernen haben sich in den letzten Jahren völlig geändert. Die Neurowissenschaft stellt klar, wie ein Gehirn lernt. Diese Erkenntnisse können wir nicht ignorieren und weiterhin so unterrichten wie zu alten Zeiten. Die Schule heutzutage steht vor der Herausforderung diese Erkenntnisse umzusetzen. In Folge möchte ich zehn Punkte nennen, die wir berücksichtigen müssen, damit Lernen stattfindet.

 

1. Lerninhalte sollten wichtig und nützlich sein.

Das Gehirn spricht darauf an, was es als wichtig und nützlich taxiert. Dies kann für jedes Gehirn etwas anderes sein. Somit ist Lernen subjektiv und nicht bewusst kontrollierbar. Wichtigkeit kann nicht von Gehirn zu Gehirn transferiert werden. Belehrungen funktionieren nicht.

 

2. Lerninhalte sollen am Vorwissen anknüpfen.

Da jedes Gehirn etwas anderes als nützlich und wichtig taxiert, und jedes Wissen an Vorwissen anknüpft, entwickelt sich der Speicherinhalt unseres Gedächtnisses individuell. Wir konstruieren uns unser Wissen über die Welt. Somit verändert das Lernen das einzelne Gehirn in nicht voraussehbarer und steuerbarer Weise.

 

3. Die Lehrperson muss glaubwürdig sein.

Glaubwürdigkeit erhält eine Lehrperson, wenn sie einerseits kompetent ist, indem was sie sagt und macht. Anderseits, wenn sie authentisch ist, also selber macht, was sie verlangt.

 

4. Lernstrategien sollten gleich zum Beginn des Wissenserwerbs trainiert werden.

Das Gehirn verknüpft das „Was“ mit dem „Wie“.

 

5. Neugier und Kreativität entfalten sich in entspannter und vertrauensvoller Atmosphäre; ohne Leistungsstress und Versagungsängste.

Eine entspannte Haltung der Lehrperson und eine entspannte Atmosphäre in der Schule können einen positiven Einfluss haben.

 

6. Entspannung nach dem Lernen ist eine wichtige Massnahme, um dem Gehirn die notwendige Zeit für das Abspeichern zu geben.

In den Pausen arbeitet das Gehirn weiter. Dabei stutzt es alles, was es als überflüssig bewertet und bringt zum Blühen, wo es sich angesprochen fühlt. Nun ist nicht jede Pause eine Pause. Eine gute Pause muss bewusst als eine Pause wahrgenommen werden. In einer guten Pause darf das Gehirn an nichts denken.

 

7. Ein aktives Erlebnis als bleibende Erfahrung führt zu besseren und nachhaltigeren Arbeits- und Lernergebnissen.

 

8. Die Attraktivität einer Lernsituation bemisst sich an der Abschätzung des zu erwartenden Lernerfolgs.

Das Gehirn belohnt sich durchs Ausschütten eines Glückshormons. Das Belohnungszentrum schaut nicht zurück, sondern schaut nach vorne auf einen zu erwartenden Erfolg. Lernziele müssen folglich ansprechen. Sie dürfen nicht zu einfach und nicht zu schwierig sein.

9. Je mehr Gedächtnisformen involviert sind, desto besser können wir uns etwas merken.

Das Gehirn praktiziert verschiedene Verfahren, um Gedächtnisinhalte zu ordnen. Das deklarative Gedächtnis für Fakten, das semantische für Bedeutungen, das prozedurale für Routineabläufe und Fertigkeiten, das emotionale für Gefühle usw. Diese Gedächtnissysteme stützen sich gegenseitig.

 

10. Der Stress beim Lernen reduziert sich, wenn wir ihn uns bewusst machen.

Planen beugt Stress vor.

 

An der Sek Wila versuchen wir Lehrpersonen einen Rahmen zu schaffen, in dem die obig aufgelisteten Erkenntnisse berücksichtigt werden, damit die Schülerinnen und Schüler lernen können.

 

 

Der Weg zur Anschlusslösung nach der Sekundarschulzeit

 

Berufswahl Themen für die Schülerinnen und Schüler:

 

1.Sek

- Sich und seine Interessen kennenlernen

- Sich und seine Fähigkeiten kennenlernen

 

2.Sek

- Sich und seine Fähigkeiten kennenlernen

- Berufe kennenlernen

- das Berufswahlverfahren kennenlernen

- das Bewerbungsdossier erstellen

- Berufsberatung ab 1. November

- Berufsmesse in Zürich besuchen

- Berufe besichtigen ab 1. Januar

- Stellwerktests im Februar

- Berufe schnuppern ab 1. April

- Vorbereitungskurs für Gymi, FMS, BMS zwischen Herbst und Sportferien anbieten

- Sich für die Wahlfächer für die 3.Sek anmelden

- Erste Bewerbungen schreiben und verschicken

 

3.Sek

- Individuelle Berufsberatung beim Berufsberater im Schulhaus

- Vorstellungsgespräche trainieren

- Rechte und Pflichten in der Lehre kennen lernen

- Vorbereitungskurs Gymi, FMS, BMS zwischen Herbst und Sportferien

 

 

 

 

Veranstaltungen für Eltern

 

6. Klasse

- Übertrittsveranstaltung im Dezember

 

1. - 3. Sek

- Elterninformation im September

- Besuchswoche im September

- Vernissage Kreativwoche im Oktober

- Adventsbegegnung im Dezember

 

1. Sek

- Standortgespräche bis Weihnachten

 

2. Sek

- Abendveranstaltung Berufswahlparcours im September

- Information zur Berufswahl im BIZ Uster im November

- Information zum Stellwerk8 im Januar

- Stellwerkgespräche im März

 

3. Sek

- Präsentation der Abschlussarbeiten im Juni

- Verabschiedung im Juli

- Standortgespräche nach Bedarf

 

 

 

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