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Schulentwicklung

Rückblick Schuljahr 14/15 bis Schuljahr 16/17

Für einmal wird der Rückblick über mehrere Jahre gehalten, da einige Themen länger als ein Jahr verfolgt wurden und werden. Die untenstehenden Themen entstehen jährlich am schulinternen Evaluationstag im Juni. Es sind entsprechend grosse Themen. Viele kleine Themen, an denen die Lehrpersonen oder die Schulleitung arbeiten wie z.B. die Überarbeitung des Notfallblattes, die Umgestaltung des Elternabends im September usw. sind nicht aufgelistet. Diese kleinen Themen entstehen unter dem Jahr und werden von der Steuergruppe bearbeitet.

Untenstehend befinden sich zu den einzelnen Themen jeweils Zielsetzung, Verknüpfung mit dem Leitbild der Sek Wila und der Rückblick.

 

 Schulentwicklung Schuljahr 2016/2017

Ziel: Die Lehrpersonen und Schulleitung unterscheiden zwischen Entwicklung und Sicherung des Entwickelten.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir bleiben in Bewegung, indem wir uns mit Veränderungen auseinandersetzen, uns weiterbilden, neue Ziele setzen und danach handeln.

Die Fachstelle für Schulbeurteilung empfahl der Schulleitung, dass nach einer Phase der Einführung und Umsetzung von Erneuerungen, eine Phase der Überprüfung und Sicherung erfolgen sollte. So verfügt die Sek Wila nun neben des Schulentwicklungs- auch über ein Sicherungsprogramm. So können die Lehrpersonen und die Schulleitung den Übergang von neuen Abläufen nach einer kurzen schulhausinternen Evaluation zur Gewohnheit werden lassen.

Programm in Zeichnen und Gestalten

Ziel: Die Schülerinnen und Schüler haben nach drei Jahren ein und dasselbe Programm gehabt.

Leitsatz aus Leitbild: Wir fördern eine breite, aktuelle Allgemeinbildung und fordern angepasste Leistungen ein.

Eine Arbeitsgruppe begann für ein Schuljahr ein Programm zu erarbeiten. Zwei weitere Jahre stehen aus.

Stoffabsprachen

Ziel: Die Schülerinnen und Schüler haben nach drei Jahren das gleiche Stoffprogramm unabhängig der Klasse und Lehrperson durchlaufen.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir wecken das Bedürfnis, das Wissen über die Welt ständig zu erweitern.

Die Lehrpersonen sprechen sich immer stärker ab, bereiten sich gegenseitig den Unterricht vor und überprüfen gemeinsam den Lernerfolg. So lassen sich Synergien der Lehrpersonen nutzen und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler über die einzelne Klasse hinaus optimal vergleichen.

Wohlbefinden der LP

Ziel: Alle Lehrpersonen nutzen bewusst Instrumente der Erholung.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir erhalten unsere Leistungsfähigkeit, indem wir den Raum für Arbeit und Erholung bewusst definieren.

Die Fachstelle für Schulbeurteilung deckte in einer Umfrage auf, dass in unserem Team ein hoher Anteil an Lehrpersonen unter starker Arbeitsbelastung steht. So widmeten wir uns mittels einer externen Beratung der Bewusstmachung von Erholungsmöglichkeiten im Berufsalltag und in der Freizeit.

Gewaltfreie Kommunikation

Ziel: Die Lehrpersonen verfügen über eine gepflegte Kommunikationskultur innerhalb des Teams und gegenüber Schülerinnen, Schülern und Eltern.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir kommunizieren gegenüber unseren Partnern klar, offen und transparent. Wir haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen. 


Aufgrund der Dichte der Zusammenarbeit ist wichtig, dass die Lehrpersonen eine gepflegte Gesprächskultur üben. Die Gewaltfreie Kommunikation setzt mit einem hohen Anteil an Empathie genau den Finger darauf, wie ein gutes Gespräch gelingen kann, wie z. B. Kritik gegeben werden kann und sich Rückmeldungen eingeholt werden können.

 Gewaltfreie Kommunikation

 
Rückblick Schuljahr 15/16

Regeln und Konsequenzen

Ziel: Alle Lehrpersonen kennen die Regeln, nach denen die Schülerinnen, Schüler und Angestellten arbeiten.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir tragen Sorge zu uns, zu unseren Mitmenschen und den uns anvertrauten Materialien und Ressourcen.

Die Lehrpersonen überarbeiteten den Regelkatalog. Dabei wurde die Hausordnung für die Schülerinnen und Schüler schlanker. Bei der Überarbeitung wurde den Lehrpersonen bewusst, dass die Regeln in Zukunft regelmässig thematisiert und angepasst werden müssen.  

Neue Autorität

Ziel: Alle Lehrpersonen werden im Denken und Handeln nach dem Ansatz der Neuen Autorität kompetenter.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir bleiben in Bewegung, indem wir uns mit Veränderungen auseinandersetzen, uns weiterbilden, neue Ziele setzen und danach handeln.

Der Ansatz ist und bleibt für uns attraktiv. Er gibt uns die Möglichkeit durch Präsenz, dem beharrlichen Dranbleiben und dem Eingehen von Beziehungen eine solide Basis für ein gutes Zusammenleben zu schaffen. Wir koordinieren uns stärker beim Sprechen von Konsequenzen. Wir zögern zudem das Sprechen von Konsequenzen hinaus, denn wir sind uns bewusst nicht jeweils unmittelbar reagieren zu müssen. Zudem verfolgen wir eine transparente Informationskultur.

Lerncoaching

Ziel: Alle Schülerinnen und Schüler profitieren von einem regelmässigen Lerncoaching.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir schaffen Lernsituationen, die die Entwicklung von Selbstkompetenz ermöglichen.

Wir bauten das Lerncoaching auf alle Schülerinnen und Schüler aus. Dafür klärten wir konsequent und sukzessive die Verantwortlichkeiten zwischen Klassenlehrpersonen und Lerncoachs.

Der Herausforderung im Coaching liegen dabei in einem Umdenken für die Lehrpersonen. Lehrpersonen sind sich gewohnt, den Schülerinnen und Schülern zu sagen, was sie machen müssen. Nicht so als Lerncoach. Ein Lerncoach berät die Schülerin bzw. den Schüler in ihren bzw. seinen Anliegen mit dem Ziel optimal zu lernen. So trainierten die Lehrpersonen die prozessorientierte Form der Beratung.

Flexible pädagogische Teams

Ziel: Die Lehrpersonen tauschen sich regelmässig über die Schülerinnen und Schüler aus.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir bleiben in Bewegung, indem wir uns mit Veränderungen auseinandersetzen, uns weiterbilden, neue Ziele setzen und danach handeln.

Was an anderen grossen Schulen üblich ist, braucht es an der Sek Wila nicht. Wir sind ein kleines Team mit genug Austauschgefässen und -wegen. Über Infomentor wird breit und transparent dokumentiert. Mit den Fachgruppen in Mathematik, Deutsch und dem wöchentlichen Konvent wird permanent ausgetauscht. So sind alle Lerncoachs regelmässig über die einzelnen Schülerinnen und Schüler im Bilde.

 

Rückblick Schuljahr 14/15

Werte

Ziel: Die Lehrpersonen der Sek Wila sind sich ihrer gemeinsamen Werte bewusst.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir sind neugierig und begeisterungsfähig. Dabei gelingt es uns, uns mit unserer Arbeit zu identifizieren und Verantwortung zu übernehmen.

Als Team müssen die Lehrpersonen miteinander reibungslos kommunizieren und effizient kooperieren. Nicht immer ist die gleiche „Wellenlänge“ gegeben. Dann heisst es, sich mit dem gegenüber auseinandersetzen, seinen Standpunkt zu verstehen, einen gemeinsamen Nenner zu finden und sich den Differenzen bewusst zu sein. Neben den dreimaligen Supervisionen, in denen die Zusammenarbeit explizit reflektiert wird, half es die gemeinsamen Werte im Team zu erörtern. Würde und Eigenständigkeit stehen dabei in Team ganz oben.

Neue Autorität

(siehe Schuljahr 15/16)

Lerncoaching

(siehe Schuljahr 15/16)

Mentoring

Ziel: Die Schülerinnen und Schüler der 1. Sek erhalten in den ersten Wochen eine intensive Betreuung durch eine ältere Schülerin bzw. einen älteren Schüler.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir schaffen Lernsituationen, die die Entwicklung von Selbstkompetenz ermöglichen.

Das Mentoring wurde schnell zu einem erfolgreichen Instrument, den Schülerinnen und Schülern der 1. Sek den Einstieg in die Sekundarschule zu ermöglichen. Bei der Auswertung sprachen sich die Schülerinnen und Schüler durchwegs positiv aus.

 


Schulentwicklung Schuljahr 2014/2015

Der jährliche und umfangreiche Rückblick im Team im Juni 2014 führt unter der Berücksichtigung des Leitbildes zum neuen Schulprogramm.

 

1. Neue Autorität

Regelmässig sind die Lehrperson mit störendem Verhalten seitens einer Schülerin oder eines Schülers konfrontiert. Ein Eingreifen und Handeln der Lehrperson ist nötig. Je nach Kind, Handlung und Situation muss anders eingegriffen werden. Jede Lehrperson kennt die anschliessenden Zweifel, ob sie richtig gehandelt hat.

Seit Januar 2014 erarbeitet eine Arbeitsgruppe einen Ablauf für eine Intervention, die sich an dem Ansatz der Neuen Autorität orientiert. Das bedeutet, dass

  • die Lehrperson das störende Verhalten stoppt,
  • die Lehrperson deeskalierend eingreift und sich nicht in das provozierende oder emotionale Gebaren der Schülerin oder des Schülers hineinziehen lässt,
  • die Lehrperson sich bei der Konsequenz die nötige Zeit nimmt, um mit Hilfe aus dem Lehrerkollegium auf eine geeignete Konsequenz zu kommen.

 

Bei den Konsequenzen stehen Wiedergutmachungen, Entschuldigung, Entschädigung und Information im Vordergrund. Nachdem die Konsequenzen ausgesprochen worden sind, muss die Lehrperson sich erneut um die Beziehung zwischen sich und der betroffenen Schülerin oder dem betroffenen Schüler kümmern. Das Ziel muss schliesslich eine Versöhnung zwischen Erwachsenem und Jugendlichem sein. So erhalten die Schülerin oder der Schüler die Chance, von vorne beginnen zu können.

Zeigt sich eine Schülerin oder ein Schüler regelmässig schwierig im Umgang, kann eine Lehrperson Unterstützung durch die sogenannte Fallgruppe anfordern. Diese Gruppe besteht aus der Schulischen Heilpädagogin, der Schulsozialarbeiterin und dem Schulleiter. Ziel der Gruppe ist es, ohne sich gross bei den Problemen aufzuhalten innerhalb von 20 Minuten eine Lösung zu konstruieren, damit die Lehrperson weiss, was sie als nächstes tun kann.

 Ziel in diesem Schuljahr ist es die Anwendung des Interventionsablaufs und die Wirkung der Fallgruppe zu intensivieren.

Die weitere Entwicklung des Ansatzes der Neuen Autorität liegt in der Arbeit einer Arbeitsgruppe, welche zum Ziel hat diesen Ansatz im Schulhaus zu verankern.

 Damit Sie sich ein Bild der Neuen Autorität machen können, finden sie auf der Homepage eine kurze Zusammenfassung.

 

2. Regeln und Konsequenzen

In den letzten Jahren fiel auf, dass aufgrund der vielen Wechsel nicht alle Lehrpersonen alle Regeln der Sekwila kennen. Damit alle Sonderregeln wie die Benutzung des Computerraums, des Spielhüttlis auf dem Pausenplatz usw. allen, Lehrpersonen wie Schülerinnen und Schülern bekannt sind, werden wir für die nötige Transparenz sorgen. Bei dieser Gelegenheit überarbeiten wir alle Regeln und die Konsequenzen bei einem Regelbruch.

 

3. Mentoring

Der Besuch an der Mosaikschule in Neftenbach im Frühling 2014 zeigte Wirkung. In Neftenbach erhalten alle Erstklässlerinnen und  -klässler nach den Sommerferien eine ältere Schülerin oder einen älteren Schüler als Coach zur Seite. Dieser Coach führt die Neulinge ins Schulsystem ein. Auf diese Weise wird vom ersten Tag an die Zusammenarbeit zwischen neuen und alten Schülerinnen und Schülern gestärkt. Zugleich haben die Erstklässlerinnen und -klässler eine persönliche Ansprechadresse, wenn die Lehrperson verhindert ist.

 

4. Coaching

Die Schülerinnen und Schüler müssen im schulischen Alltag begleitet werden. Neben der stofflichen Hilfe im Unterricht gibt es viele weitere Bereiche: Leistungen, Berufswahl, Lernstrategien, Konflikte, Verhalten, Wohlbefinden usw. Eine Klassenlehrperson schafft es schlichtweg zeitlich nicht sich mit allen Schülerinnen und Schülern regelmässig zusammenzusetzen. Somit möchten wir an der Sekwila ein Bezugssystem einrichten, welches die Fachlehrpersonen mit einbezieht. Jede Lehrperson übernimmt  als Bezugsperson eine gewisse Anzahl Schülerinnen und Schüler, damit diese enger und häufiger gecoacht werden können.

 

5. Flexible pädagogische Teams

Regelmässig müssen wir Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer Leistung, ihrem Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten beurteilen. Sei es, um zu erkennen, wie wir besser fördern können, um an einem Elterngespräch Auskunft zu geben oder das Zeugnis zu erstellen.

 

Damit der Blickwinkel nicht einseitig, sondern mehrseitig ist, braucht es einen Austausch der Lehrpersonen, die mit dem entsprechenden Kind zu tun haben. So werden sich  Lehrpersonen regelmässig in kleinen Teams zusammensetzen, um sich über ihre Schülerinnen und Schüler auszutauschen. Allein so erhalten wir ein breit abgestütztes Bild eines Kindes.

 

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass das aktuelle Schulprogramm die Vernetzung im Team fördert. Wir Lehrpersonen wollen stärker untereinander austauschen, gemeinsam handeln, alle nötigen Personen mit ins Boot holen und breiter informieren. Zudem stellt das Schulprogramm die gute Beziehung ins Zentrum. Die Beziehung ist der grösste Garant, die Schülerinnen und Schüler zu erreichen, um sie in den diversen Bereichen zu fördern.

 

Neue Autorität

 

Wila, November 2014/ E. Albert, Schulleiter

Rückblick auf das Schuljahr 13/14

Ausgangslage

Für das Schuljahr 13/14 haben wir uns vier Ziele gesetzt. Diese sind nachfolgend aufgezählt, zusammen mit dem Leitbildbezug, sowie der Zielsetzung. Anschliessend folgt der Rückblick zu jedem Entwicklungspunkt.


1. Beurteilung des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens von Schüler/-innen

 Leitsatz aus dem Leitbild

  • Wir beurteilen sorgfältig, transparent und gesamtheitlich. Wir tauschen uns im Team über die Beurteilungsprozesse aus mit dem Bestreben, die Qualität der Prozesse hoch zu halten.

 Ziele

  • Die Beurteilungsfrage ist grundsätzlich erörtert, Begriffe sind geklärt.
  • Chancen und Grenzen der formativen Beurteilung (Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten) sind geklärt.
  • Es ist festgelegt, wer zu welchem Fach für welche Schüler/-innen die formative Beurteilung abgibt.
  • Wir nutzen die Möglichkeiten von Infomentor (soziale Ziele), um die Beurteilung des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens zu dokumentieren und die Eltern quartalsweise darüber zu informieren.

Rückblick

Im Oktober 2013 haben sich die Lehrpersonen intensiv mit der Beurteilungsfrage auseinandergesetzt. Die Begriffsklärung förderte das gemeinsame Verständnis der gesamtheitlichen Beurteilung. Diese besteht aus drei Teilbereichen: Der summativen Beurteilung (Note durch Prüfung), der prognostischen Beurteilung (Beurteilung der individuellen Leistungsmöglichkeit in naher Zukunft), sowie der formativen Beurteilung (Beurteilung des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens (ALS-Verhalten)).

Speziell die Abgrenzung zwischen den einzelnen Beurteilungen gab zu Diskussionen Anlass und brachte Klärung. Die summative Beurteilung liegt in der Hoheit der Fachlehrperson. Die Fachgruppen Deutsch und Mathematik erlassen einheitliche Richtlinien für die Korrekturen. Die prognostische Beurteilung bekommt eine besondere Bedeutung bei einer möglichen Umstufung. Hier liegt das Gewicht eindeutig bei der Einschätzung der Fachlehrkraft. Bei Abteilungswechsel werden immer mehrere Lehrpersonen mit ihren Einschätzungen in die Entscheidungsfindung einbezogen.

Die formative Beurteilung war eindeutig die „härteste Nuss“ die es zu knacken galt. Das Verhalten von Schüler/-innen kann von Lehrperson zu Lehrperson, von Fach zu Fach stark variieren. Diesem Umstand muss Rechnung getragen werden. Es wurde festgelegt, welche Lehrpersonen für welche Fächer und Schüler/-innen Mitte der Semester eine Beurteilung abgeben müssen. Diese Beurteilungen werden Eltern, wie Schüler/-innen mittels Infomentor zugänglich gemacht. Die Beurteilung des ALS-Verhaltens dient Lehrpersonen, Eltern und Schüler/-innen zur Orientierung. Die Beurteilungen können in Gesprächen erläutert werden. Diese Gespräche finden nur auf Wunsch statt. Am Ende jedes Semesters werden die Beurteilungen am „Verhaltenskonvent“ mit allen Lehrpersonen zusammen nochmals überarbeitet und definitiv ins Zeugnis übertragen. Die Eltern haben zum ganzen Prozess einen Prozessbeschrieb mit Erläuterungen erhalten.

 

2. Stärkung der Klassenidentität

 Leitsatz aus dem Leitbild

  • Wir arbeiten an verschiedenen Inhalten und so oft wie möglich in alters- und niveaudurchmischten Teams.

Ziele

  • Die Lerngruppe ist als starke Einheit der Klasse anerkannt.
  • Ein Strauss an Möglichkeiten für die Stärkung der Klassenidentität ist vorgestellt.
  • Das Angebot ist diskutiert und geklärt.
  • Es ist festgelegt, wer welches Instrument im Unterricht umsetzt und auswertet.

Rückblick

Im Oktober 2013 präsentierte die Arbeitsgruppe „Qualität alters- und leistungsdurchmischtes Lernen“ dem Kollegium eine Vielfalt an Möglichkeiten, um die Klassenidentität zu stärken. Die Vorschläge betrafen die Arbeitsweise mit den Lerngruppen, dem Klassenrat, dem Einsatz von didaktischen Mitteln (Stichwort Kooperatives Lernen) aber auch Klassenrituale, wie z. B. „Die Rose der Woche“. Jede Lehrperson setzte sich ein persönliches Ziel für ihre praktische Arbeit während den nächsten Monaten. Im Juni wurden die persönlichen Ziele überprüft und die Resultate im Team vorgestellt. Nicht alle waren mit dem Erreichten zufrieden, einige haben jedoch neue Wege für sich und ihre Klasse entdeckt. Somit wurde das gesetzte Ziel erreicht.

 

3. Blick über den Zaun

Leitsatz aus dem Leitbild:

  • Wir sind neugierig und begeisterungsfähig. Dabei gelingt es uns, uns mit unserer Arbeit zu identifizieren und Verantwortung zu übernehmen.
  • Wir bleiben in Bewegung, indem wir uns mit Veränderungen auseinandersetzen, uns weiterbilden, neue Ziele setzen und danach handeln.

Diverse Lehrpersonen von versch. Schulen haben uns in den letzten Jahren besucht und Austausch sowie Inspiration gesucht. Wir machen uns selber wieder auf die Reise und suchen nach neuen Ideen, sowie nach Bestätigungen für unseren Weg.

Ziele

  • Alle Lehrpersonen der Sek Wila haben eine Institution besucht.
  • Ein Austausch zu den besuchten Institutionen ist organisiert.
  • Was uns bestärkt und was wir neu machen könnten ist festgehalten.

Rückblick

Im Januar 2014 besuchten die Lehrpersonen der Sek Wila in zwei Gruppen aufgeteilt die Partnerschulen Neftenbach und das Petermoos im Schulkreis Regensdorf, Buchs, Dällikon.

Am Nachmittag wurden die Eindrücke im Team ausgetauscht und ausgewertet. Einige Dinge bestärkten uns auf unserem Weg, andere war neu für uns. Diesen Ideen wollen wir nachgehen und sie nach Möglichkeit angepasst bei uns implementieren.

 

4. Neue Autoritäten

Leitsatz aus dem Leitbild:

  • Wir bauen Beziehungen auf und pflegen sie, in dem wir dafür zeitliche und räumliche Strukturen schaffen. Wir nutzen Beziehungen für unsere Arbeit.
  • Wir vertrauen darauf, dass alle an der Schule beteiligten Personen ihr Bestmögliches tun.

In unserer Arbeit sind wir mit versch. Verhaltensweisen von Schüler/-innen konfrontiert. Durch unsere Struktur ist nicht immer klar, wer auf was und wie reagieren muss/soll. Häufig wird sehr schnell und alleine entschieden. Der Ansatz „Neue Autoritäten“ bietet Ideen um gemeinsam und einheitlicher auf Verhalten reagieren zu können.

Ziele

  • Ein vertiefter Austausch mit der Theorie „Neue Autorität“ hat stattgefunden.
  • Einfache Instrumente und Vorgehensweisen sind abgesprochen und verbindlich eingerichtet.

Rückblick

Das Thema „Neue Autorität“ beschäftigte uns seit einiger Zeit. Wir stellten fest, dass wir im Team nicht immer einheitlich auf Schülerverhalten reagieren und dass in diesem Bereich Weiterbildung notwendig ist – gerade wegen unseren Strukturen und der kleinen Grösse des Schulhauses.

Ende 2013 erhielten alle Lehrpersonen und die Schulsozialarbeiterin einen Leseauftrag. Auf 15 Seiten wurde die neue Autorität vorgestellt. Das Essay von Eric Albert erstellt, endete mit hervorragend formulierten Fragen zum Inhalt und zur Praxis. Im Januar 2014 diskutierten wir die theoretischen Ansätze im Team. Die Fragen konnten nicht alle beantwortet werden, stand uns doch nur ein Halbtag zur Verfügung.

So gründeten wir eine Spurgruppe, welche aktuelle Vorfälle nach den Richtlinien der neuen Autorität bis zu den Sommerferien bearbeitete. Dies wurde mit Erfolg gemeistert. Die Thematik will umfassend verstanden sein, geht es doch mehr um eine Haltung, als um einzelne Instrumente. Dies braucht Zeit. Die Arbeitsgruppe Qualität von alters- und leistungsdurchmischtem Lernen hat sich der Arbeit angenommen und Entwicklungsschwerpunkte für das neue Schulprogramm ausgearbeitet. Als Team haben wir uns entschieden, dass es sich lohnt an diesem Thema dran zu bleiben.

Rückblick auf das Schuljahr 12/13:

Die Fachstelle Schulbeurteilung hat uns nahe gelegt, den Fokus in der kommenden Zeit auf eine störungsarme Unterrichtsatmosphäre zu legen. Befragungen und Massnahmenausarbeitung erfolgen auf verschiedenen Ebenen: Schüler/-innen, Lehrpersonen (1. und 2. Semester).

Die Befragung der Schüler/-innen zum IU wurde erst im zweiten Semester durchgeführt. Die wichtigsten Erkenntnisse aus den Rückmeldungen:

  • Das IU-Konzept funktioniert und wird grundsätzlich geschätzt.
  • Innerhalb der Klasse wird im IU häufig und intensiv kooperiert.
  • Konzentration und Lautstärke sind weiterhin die Brennpunkte für alle am IU-Unterricht Beteiligten. Es gibt diverse klasseninterne Massnahmen und Regelungen zu diesem Thema (Karten, "Ampeln", definierte Arbeitsplätze, Glocken etc.). Das wichtigste Instrument ist und bleibt die Bewusstmachung, sowie die kontinuierliche Arbeit mit der Klasse an diesem Thema.
  • Das Thema Hausaufgaben wird aus Sicht der Lehrpersonen/Eltern/Schüler/-innen z.T. sehr divergierend betrachtet.

Ebenfalls im zweiten Semester wurden die ehemaligen Schüler/-innen (Abschluss 11/12) zu ihrer Schulzeit an der Sek Wila befragt. Die wichtigsten Erkenntnisse aus den Rückmeldungen:

  • Die an der Sek Wila erlangten Sprachkompetenzen werden alle mit "gut bis sehr gut" beschrieben.
  • Die an der Sek Wila erarbeitete mathematische Kompetenz wird mit "gut" bezeichnet.
  • Die weiteren Fachkompetenzen (Realien und Naturkunde, Zeichnen, Musik, Sport, Handarbeit, Hauswirtschaft) werden mit Ausnahme der Naturkunde ebenfalls mit "gut" beschrieben. Naturkunde bekam von den Schüler/-innen ein "mangelhaft". Dieser Umstand verwundert nicht, war dieser Jahrgang doch von Lehrpersonenmangel und -wechsel (im Fachbereich Naturkunde), stark betroffen.
  • Die Überfachlichen Kompetenzen (Selbständigkeit, Selbstverantwortung, Durchhaltevermögen in Tätigkeiten, wie: organisieren, planen, präsentieren, recherchieren, Feedback geben u.a.) wurden mit grosser Mehrheit als "gut" angegeben.
  • Die gesamte Schulzeit wurde im Rückblick mehrheitlich so beschrieben, dass sich die Schüler/-innen an der Sek Wila wohl gefühlt haben, ernst genommen wurden und fair behandelt wurden.

Definieren von didaktischen Standards für den Gesamtklassenunterricht. Die Arbeitsgruppe Qualität alters- und leistungsdurchmischter Unterricht wird dem Team mögliche Formen präsentieren (Oktober 2012). Diese werden im 3. Quartal im Realienunterricht erprobt und im 4. Quartal ausgewertet (Juni 2013). Anschliessend werde im Rahmen der Schulkonferenz verbindliche Standards für den Gesamtklassenunterricht bestimmt.

  • Die Definition von didaktischen Standards für den Gesamtklassenunterricht hat sich als schwieriger erwiesen als erwartet. Als gemeinsamer Nenner kann der Einsatz der Lerngruppne in Verbindung mit kooperativen didaktischen Elementen genannt werden. Die Lehrpersonen sind weiterhin frei im Einsatz der Lerngruppe und in der Anwendung der didaktischen Form. Eine wichtige Erkenntnis aus der Tagung ist die Sammlung der didaktischen Möglichkeiten, sowie der Erfahrungsaustausch über den Einsatz der Lerngruppe.

Weiterarbeit am Informationskonzept der Sek Wila: Re-Design Homepage, Überarbeitung Leitbild (Frühjahr 2013).Beendigung der Arbeit am Organisationsstatut durch Schulpflege, Schulleitung und Schulverwaltung.

  • Die Homepage wurde in Angriff genommen, jedoch wird sie erst 2014 aufgeschaltet. Die Schulpflege hat beschlossen das Redesign mit jungen Lernenden zusammen zu gestalten - das brauchte mehr Zeit als angenommen.
  • Das Leitbild wurde innerhalb eines Tages, unter Leitung von Menno Huber, zusammen mit dem Elternrat, den Lehrpersonen, einer Delegation von Schüler/-innen, sowie der Schullpflege und weiteren Mitarbeitenden überarbeitet. Das Resultat ist auf dieser Homepage aufgeschaltet.
  • Das Organisationsstatut haben wir auf Grund einer ersten Fassung, die von P. Hofmann erstellt wurde, unseren Bedürfnissen angepasst. Es wurde per 20.3.13 in Kraft gesetzt.

Teamsupervision: Vier Anlässe sind geplant für die Weiterarbeit an der Klärung der Rollen, der gegenseitigen Erwartungen und Haltungen (Werte).
Durch die vier Teamsupervisionen in diesem Schuljahr wurde uns einiges klar:

  • Wir halten an der Teamsupervision als Gefäss fest.
  • Die Teilnahme von allen Lehrpersonen ist unabdingbar.
  • Wir trennen uns von unserem langjährigen Teamsupervisor Menno Huber.
  • Die Schulleitung wird im nächsten Schuljahr die Teamsupervisionen leiten.

Rückblick auf das Schuljahr 11/12

Im dritten Jahr als Mosaikschule haben wir einige Abläufe den gegebenen Ressourcen angepasst. So wurde das Fach Realien von einer Lehrperson vorbereitet und von dieser Lehrperson allen Klassen im Turnus von einem Quartal unterrichtet. Während zwei bis drei Morgen pro Quartal fanden versch. Sportanlässe für alle Schüler/-innen statt.

 

- Durchführung und Auswertung des neuen Realien- und Sportkonzeptes "Dienstagvormittag".


Die Erfahrung hat gezeigt, dass mit diesem Konzept Ressourcen tatsächlich geschont werden konnten. Allerdings hatte diese Organisation auch seinen Preis: Die Blöcke wurden seitens der Schülerschaft und der Lehrpersonen als zeitlich zu lang und somit zu streng beurteilt. Durch diese Organisation gab es weniger IU Stunden pro Klasse.
Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden per SJ 12/13 die Blöcke auf drei Lektionen zu verkürzen und die Sportanlässe auf die ganze Woche zu verteilen, damit der Lektionenausfall gleichmässiger ist. Die Sportanlässe wurden durchwegs positiv beurteilt: Gefallen haben die Vielfalt und die unterschiedlichen Organisationsarten (Klasse, Lerngruppe, Gesamtschule, Wahlgruppe etc.). An diesem Konzept halten wir in den kommenden Schuljahren fest. Sportanlässe finden bei uns im Rahmen der Gesamtschule statt an Stelle von isolierten Einzellektionen mit der Gesamtklasse. Damit erhält der Stundenplan etwas mehr Flexibilität.

 

Mit Beginn des Schuljahrers 11/12 wurde die internetbasierte Datenbank InfoMentor eingeführt.

 

- Ersetzen der Datenbank "Osasys" durch die internetbasierte Datenbank "Infomentor", Weiterbildung LP in praktischer Arbeit. (Infomentor bietet die Möglichkeit der Vernetzung von Mosaikschulen, sowie des Zugriffs auf Daten durch die Eltern.)

Die neuen Möglichkeiten forderten uns stark heraus: Was bedeutet ein Eintrag im Journal eines Kindes? Soll jeder Eintrag den Eltern sichtbar gemacht werden oder nicht und wenn nicht sofort wann überhaupt?
Diese Fragen und mehr wurden über längere Zeit intensiv diskutiert. Das Resultat dieser Diskussion wurde allen Eltern zur Verfügung gestellt: Handhabung Tagebucheinträge Sek Wila.

 

Die Umstellung auf Infomentor erforderte von allen Beteiligten ein Umdenken. Eine Umfrage bei den Eltern im Herbst 2011 dazu hat gezeigt, dass die Mehrheit mit den neuen Möglichkeiten zufrieden ist, auch wenn gewisse Anwendungen noch nicht geläufig sind. Im Frühling 2013 ist eine Weiterbildung für Eltern geplant.

 

- Überarbeiten des Informations-konzeptes der Sek Wila durch die Q-Gruppe (Schulpflege, SL, LP- Vertretung): Homepage, Infoblatt, Infomentor, Leitbild.

Seit Beginn des Schuljahres 2012 sind immerhin drei Ausgaben unserer Hauszeitung, des "Infoblattes" wieder erschienen. Herr D. Gasser hat sich der redaktionellen Arbeit angenommen und die Resultate lassen auf mehr hoffen!
Die Arbeit am Leitbild musste auf das nächste Schuljahr verschoben werden, wie auch die Überarbeitung der Homepage.

- Schulpflege und Schulleitung überarbeiten das Organisationsstatut sowie div. Pflichtenhefte.

Diese Arbeit beschäftigt Schulpflege Schulleitung und Schulverwaltung seit mehr als einem Jahr. Die Rohfassung des neuen Organisationsstatuts steht per Ende SJ 11/12 bereit für die Vernehmlassung in den einzelnen Gremien. Die Arbeit wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

- Teamsupervision: Weiterarbeit an der Klärung der Rollen, der gegenseitigen Erwartungen und Haltungen.

Fünf Teamsupervisionsanlässe wurden im Schuljahr 11/12 durchgeführt. Intensiv wurde an den Themen Rollenidentifikation, (gegenseitige) Erwartungen, sowie am Thema "Werte" gearbeitet. Diese Themen bleiben weiterhin aktuell und werden uns auch im nächsten Schuljahr noch beschäftigen.

 

Rückblick auf das Schuljahr 10/11

Im zweiten Jahr als Mosaikschule erlebten wir eine Festigung der täglichen Arbeit. Abläufe und Prozesse wurden von Schüler/-innen und Lehrpersonen routinierter erledigt.

Ein Höhepunkt im SJ 10/11 stellte sicher die Schulverlegung nach Tenero im Mai dar. Dieses Projekt konnte dank intensiver Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternrat erfolgreich umgesetzt werden.

In personeller Hinsicht hat die Sek Wila ein äusserst bewegtes Jahr hinter sich.

 

Rückblick zu Schulentwicklungspunkten

Durchführung und (laufende) Evaluation von IU-Stunden und Niveaukursen. Anpassungen Stundenplan.
Nach einem schon fast euphorischen Einstieg ins neue Schuljahr, erlebten wir gegen Weihnachten 2009 eine Baisse. Die gemachten Erfahrungen zeigten auf, dass uns elementare Teile in der Planung der Lernschritte fehlen. An Schulentwick-lungstagen im November 2009 und Januar 2010, wurde die Einführung und die Arbeit mit Lerngruppen auf Beginn des Schuljahres 10/11 geplant.
Die Erfahrungen mit dem neuen Stundenplan verlangten nach einzelnen Anpassungen während dem Schuljahr. Die Zahl der IU-Stunden wird auf das Schuljahr 10/11 reduziert.

Der Rückblick auf das Schuljahr 09/10 als Mosaikschule, fällt aus Sicht der Lehrpersonen (Evaluation Juni 10) leicht positv aus. Aus Schülerrückmeldungen lässt sich ähnliches schliessen: Für die abtretende 3. Klasse war die Umstellung schwierig zu verkraften. Die Schüler/-innen zeigten sich jedoch der Situation entsprechend von einer tollen Seite. DANKE!

Weiterbildung Lehrpersonen und Schüler/-innen im Umgang mit der Datenbank.
Die Einführung der Lehrpersonen in die Handhabung der Datenbank wurde an drei Nachmittagen durchgeführt. Erst die tägliche Arbeit zeigte jedoch Lücken und Möglichkeiten auf, welche individuell erarbeitet werden mussten. Eine internetbasierte Version der Datenbank steht in Aussicht. Aus diesem Grund wurde auch auf eine Einführung der Schülerschaft in die Arbeit mit der Datenbank verzichtet.

Erarbeitung einer neuen Hausordnung unter Einbezug der Schülerschaft.
Die "goldenen Sieben" wurden vom Schülerparlament im ersten Semester 09/10 erarbeitet und traten per Beginn des 2. Semesters in Kraft. Die Hausordnung wurde "entschlackt" und verständlich formuliert. Die Ausdifferenzierung der Werte und Regeln war für die Lehrpersonen, wie die beteiligten Schüler/-innen äusserst wertvoll.

 

Rückblick auf das Schuljahr 09/10

Die pädagogische und organisatorische Umstellung forderte uns während dem ersten Schuljahr als Mosaikschule stark.

 

Rückblick zu Schulentwicklungspunkten

  • Durchführung und (laufende) Evaluation von IU-Stunden und Niveaukursen. Anpassungen Stundenplan.

Nach einem schon fast euphorischen Einstieg ins neue Schuljahr, erlebten wir gegen Weihnachten 2009 eine Baisse. Die gemachten Erfahrungen zeigten auf, dass uns elementare Teile in der Planung der Lernschritte fehlen. An Schulentwick-lungstagen im November 2009 und Januar 2010, wurde die Einführung und die Arbeit mit Lerngruppen auf Beginn des Schuljahres 10/11 geplant.

Die Erfahrungen mit dem neuen Stundenplan verlangten nach einzelnen Anpassungen während dem Schuljahr. Die Zahl der IU-Stunden wird auf das Schuljahr 10/11 reduziert.

Der Rückblick auf das Schuljahr 09/10 als Mosaikschule, fällt aus Sicht der Lehrpersonen (Evaluation Juni 10) leicht positv aus. Aus Schülerrückmeldungen lässt sich ähnliches schliessen: Für die abtretende 3. Klasse war die Umstellung schwierig zu verkraften. Die Schüler/-innen zeigten sich jedoch der Situation entsprechend von einer tollen Seite. DANKE!

  • Weiterbildung Lehrpersonen und Schüler/-innen im Umgang mit der Datenbank.

Die Einführung der Lehrpersonen in die Handhabung der Datenbank wurde an drei Nachmittagen durchgeführt. Erst die tägliche Arbeit zeigte jedoch Lücken und Möglichkeiten auf, welche individuell erarbeitet werden mussten. Eine internetbasierte Version der Datenbank steht in Aussicht. Aus diesem Grund wurde auch auf eine Einführung der Schülerschaft in die Arbeit mit der Datenbank verzichtet.

  • Erarbeitung einer neuen Hausordnung unter Einbezug der Schülerschaft.

Die "goldenen Sieben" wurden vom Schülerparlament im ersten Semester 09/10 erarbeitet und traten per Beginn des 2. Semesters in Kraft. Die Hausordnung wurde "entschlackt" und verständlich formuliert. Die Ausdifferenzierung der Werte und Regeln war für die Lehrpersonen, wie die beteiligten Schüler/-innen äusserst wertvoll.

 

Rückblick auf das Schuljahr 08/09

Schulprogramm
Diverse Vorbereitungen werden im Hinblick auf das Unterrichten von leistungs- und altersheterogene Klassen als Mosaikschule getroffen: Einführung des Lehrmittels mathbu im Mathematikunterricht, Leseförderung im Fach Deutsch, Schulung der Lehrpersonen, Diverse Anschaffungen, organisatorische Entscheide und Absprachen, etc.
Die Umstellung auf die Mosaikschule war das zentrale Thema im Schuljahr 08/09. Die Lehrpersonen haben viele zusätzliche Stunden geleistet um auf die Umstellung vorbereitet zu sein. So mussten organisatorische und inhaltliche Absprachen getroffen und umgesetzt werden.
Mathematik: die Einführung des Lehrmittels mathbu.ch ist gut angelaufen. Es wurde beschlossen, die 3. Klassen weiterhin mit den bekannte Lehrmitteln zu beschulen.
Deutsch: Es wurde eine Leseveranstaltung durchgeführt und eine Wiederholung ins Schuljahr 09/10 eingeplant. Daneben wurde der Unterricht so vorbereitet, dass er in alters- und leistungsdurchmischten Klassen durchführbar wird.
Datenbank: Für die Organisation der individuellen Lernwegen wurden die Lehrpersonen an einer von der Sekundarschule Alterswilen entwickelten Datenbank geschult.

Die an der Schule Beteiligten formulieren ihre gegenseitigen Erwartungen aneinander. Aufgrund dieser Erwartungen sollen Massnahmen für eine Annäherung der Positionen erarbeitet werden. Ziel ist die pädagogische Grundhaltung transparenter und expliziter zu formulieren. Anlässe dazu: Infoveranstaltungen, runde Tische...
Die beiden runden Tische wurden je im Dezember und im März des Schuljahres 08/09 durchgeführt. Schulleitung, Elternrat und Lehrpersonen ziehen eine gemischte Bilanz. Es nahmen zu wenig Personen an der Veranstaltung teil. Im März 2010 wird ein neuer Versuch durchgeführt. Die Veranstaltung im Dezember 09 wird mit einem Infoanlass im September über das Anlaufen der Mosaikschule ersetzt.

Im Rahmen der Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes, wird auch das sonderpädagogische Konzept jeder Schule neu entwickelt. Um diese Arbeit leisten zu können wurde vom Kanton eine zusätzliche Woche Schulferien für die Schüler/-innen bereit gestellt. Die Lehrpersonen und die Schulpflege der Sek Wila werden sich vom 14.4.-17.4.2009 (nach Ostern) intensiv mit den Fragen der Ausgestaltung eines neuen Konzeptes an der Schule beschäftigen.
Das sonderpädagogische Konzept für die Sek Wila wurde erarbeit und von der Schulpflege genehmigt.
Im Rahmen der Intensivwoche hat sich die Lehrerschaft zusammen mit Elternrat und Schulpflege Gedanken zur Mosaikschule gemacht und wichtige "Eckpfeiler" zusammen festgelegt.

Festlegung der Schulentwicklungsschwerpunkte für die Schuljahre 09/10 und 10/11.
Für die Schuljahre 09/10 und 10/11 steht die Organisation und Evaluation der Mosaikschule auf dem Programm.

(Es wird ein Konzept für die Verantwortung unter den Schülern erstellt (Peacemaker).) Dieser Punkt wurde zurückgestellt und wird in der nächsten Schulprogrammdiskussion wieder aufgegriffen.
Aus Ressourcengründen wird auf die weitere Verfolgung dieses Programmpunktes verzichtet.

Rückblick auf das Schuljahr 07/08

Schulprogramm
Organisation von sechs Lektionen „offener Unterricht“ pro Woche für alle Stufen.
Die stundenplantechnische Organisation ist die eine Sache, die Durchführung eine andere. Es bestand zu wenig Zwang und Einsicht bei den Lehrpersonen diese Form konsequent durchzuführen.

Die Lehrpersonen formulieren verbindliche Stoffabsprachen für alle drei Schuljahre.
Die Lehrpersonen formulieren verbindliche Standards für Lerntechniken.
Es wird ein verbindlicher Aufbauplan für die Aneignung der Lerntechniken an versch. Unterrichtsinhalten erstellt.
Gross waren unsere Ziele! Erreicht haben wir wenig bis nichts: Es fand höchstens ein erstes Herantasten, eine persönliche Auseinandersetzung der Lehrpersonen mit diesen Themen statt. Aufgrund der vielen, erst im Laufe des Schuljahres absehbaren Abgängen im Lehrerteam, machte es wenig Sinn, in gemeinsame Absprachen viel Zeit und Energie zu investieren. Wir nutzten die Ressourcen für persönliche Unterrichtsprojekte.

Die Personalkommission leistete viele Stunden um die offenen Stellen optimal besetzen zu können. Es wurden sieben neue Lehrpersonen auf Beginn des Schuljahres 08/09 eingestellt.
Im Laufe des Schuljahres wurde klar, dass es zu keiner Schulfusion mit den Nachbargemeinden kommen wird. Die Schulpflege der Sek Wila entschied sich für ein Konzept mit leistungs- und altersheterogener Klassenbildung ab Schuljahr 09/10.
Die Fachstelle für Schulbeurteilung stellte der Sek Wila ein gutes Zeugnis aus. Gleichzeitig gab die alle vier Jahre statt findende externe Beurteilung Anlass für weitere Enwicklungen. (s. Aktuelles)
Die Schulverlegung nach Tenero für eine Woche darf als voller Erfolg bezeichnet werden. Die Erlebnisse, welche wir nach Hause mitnehmen durften wiegen die Strapazen der sportlichen Aktivitäten bei Weitem auf!

Rückblick auf das Schuljahr 06/07

Teaminterne Weiterbildungen: Das Thema "kooperativer Unterricht" wurde vertieft. Die Weiterbildung wurde nach einer ersten Evaluation (s. SJ 05/06) gezielt auf die entstandenen Bedürfnisse ausgerichtet. Die Unterrichtskonzepte wurden durchgeführt und evaluiert. Gemeinsame Standpunkte sind festgehalten worden. Wir wollen vermehrt in diese Richtung arbeiten.
Das Fachspezifisch Pädagogische Coaching wurde eingeführt. Dieses Konzept löst die gegenseitigen Hospitationen ab. Der Vorteil im neuen Konzept liegt darin, dass der Unterricht im Zentrum der Betrachtung liegt und nicht die Lehrperson.
Im Team nahmen uns Zeit, uns selber zu reflektieren und unsere gegenseitigen Erwartungen aneinander offenzulegen.
Die Erarbeitung des Schulprogramms für die nächsten zwei Jahre, unter Einbezug der Eltern, der Schülerschaft und der Schulpflege, stellte einen Schwerpunkt bei der Schulentwicklung dar.
Die Umstellung auf das neue Volksschulgesetz verlangt eine Befragung der Eltern zu den Blockzeiten. Die Rückmeldequote war mit einer Meldung äusserst gering. Wir stellen fest, dass in Wila von der Sekundarschule kein erweitertes Betreuungsangebot gewünscht wird.
Immer wieder beschäftigt uns die Frage der Zukunft unserer kleinen Schule. Die Zusammenarbeitsabsichten mit der Oberstufe Turbenthal-Wildberg nimmt immer mehr Formen an.

Rückblick auf das Schuljahr 05/06

Die Entwicklung von Unterrichtsmodulen für die 3. Klassen in M, Ra und D wurde in Angriff genommen. Da wir nicht ins kantonale Projekt 9. Schuljahr aufgenommen wurden, haben wir diese Arbeit auf Eis gelegt.
Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur Förderung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler und Schülerinnen. Infolge der intensiven polit. Auseinandersetzungen und der erneuten Ausrichtung der Schule wurde dieser Entwicklungsschritt noch nicht umgesetzt und im Schuljahr 06/07 erneut ins Schulprogramm aufgenommen.
Teaminterne Weiterbildungen: Projektunterricht, kooperativer und individualisierender Unterricht haben stattgefunden. In jedem Jahrgang wurden Projekte erprobt und evaluiert. Festgelegt wurde für die kommenden Schuljahre, dass in jedem Jahr der Oberstufe mind. ein Projekt im Jahrgang durchgeführt wird.

Rückblick auf das Schuljahr 04/05

Die Entwicklung von Unterrichtsmodulen für die 3. Klassen in M, Ra und D wurde in Angriff genommen. Da wir nicht ins kantonale Projekt 9. Schuljahr aufgenommen wurden, haben wir diese Arbeit auf Eis gelegt.
Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur Förderung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler und Schülerinnen. Infolge der intensiven polit. Auseinandersetzungen und der erneuten Ausrichtung der Schule wurde dieser Entwicklungsschritt noch nicht umgesetzt und im Schuljahr 06/07 erneut ins Schulprogramm aufgenommen.
Teaminterne Weiterbildungen: Projektunterricht, kooperativer und individualisierender Unterricht haben stattgefunden. In jedem Jahrgang wurden Projekte erprobt und evaluiert. Festgelegt wurde für die kommenden Schuljahre, dass in jedem Jahr der Oberstufe mind. ein Projekt im Jahrgang durchgeführt wird.

Rückblick auf das Schuljahr 03/04

  • Emotionale Intelligenz im Unterricht
    Von Lehrpersonen im letzten Schuljahr durchgeführte Projekte zur emotionalen Intelligenz wurden dem Team vor- und zur Verfügung gestellt.
  • Organisationsentwicklung
    Das Team hat Strukturen geschaffen, die Verantwortlichkeiten, Massnahmen und Informationsfluss in Zusammenhang mit Unterrichtsstörungen regeln.
  • Teamentwicklung
    Das Team hat verschiedene Teamanlässe entwickelt, die die Zusammenarbeit im Team unterstützen sollen.
  • Aktionsforschung
    Wir haben eine schulinterne Weiterbildung zum Thema Aktionsforschung absolviert. Die Aktionsforschung ist ein Werkzeug, mit dem jede Lehrperson ihren eigenen Unterricht evaluieren und verbessern kann.
  • Evaluation Schülerparlament und Hausaufgabenhilfe
    Wir haben eine schulinterne Weiterbildung zum Thema Evaluation genossen. Gleichzeitig evaluierten wir das Schülerparlament und die Hausaufgabenhilfe.
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