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Schulentwicklung

Rückblick aufs Schuljahr 2017/2018

Lernstrategien – Wie das Lernen erlernen?

Lerninhalte sind wichtig, denn sie werden für die Zeit in und nach der Sekundarschule benötigt. Somit müssen wir Lehrpersonen aufzeigen, wie gelernt wird. Wie werden im Internet die wichtigen Informationen gefunden? Wie lassen sich schwierige Texte lesen und verstehen? Wie lässt sich eine Präsentation gestalten? Diese Fragen werden durch Lernstrategien beantwortet. Als Schule haben wir uns auf elf Lernstrategien geeinigt.

Wir möchten, dass jede Schülerin und jeder Schüler am Ende der Sekundarschulzeit diese zehn Lernstrategien erfolgreich anwenden kann. Lernstrategien müssen geübt werden, was kaum in einem Fach isoliert gelingt. Aus diesem Grunde haben wir die elf Lernstrategien auf alle Fächer und alle sechs Semester verteilt. Im Schuljahr 2018/2019 werden wir bei den Schülerinnen und Schülern der 1. Sek ab Dezember auf diese Lernstrategien bauen.

 

Handbuch Schulleitung – Wie weiter ohne Schulleitung?

Die Aufgaben als Schulleiter sind vielfältig. Die Agenda gibt den Rhythmus vor. Doch wer ausser der Schulleitung weiss, wann was wie gemacht werden muss? Was geschieht bei einem Ausfall der Schulleitung? Da dieses Wissen an der Sekundarschule Wila bis jetzt nirgends schriftlich dokumentiert wurde, habe ich im letzten Jahr ein Logbuch bzw. Führungshandbuch erarbeitet. In diesem lässt sich nachlesen, wann was wie gemacht wird und wo die entsprechenden Dokumente abgelegt wurden.

 

Vision – die Sekwila 2028?

Regelmässig beschäftigt die Frage, wie die Schule in zehn Jahren aussehen muss. Die Digitalisierung schreitet voran und stellt viel in Frage. Also haben wir Lehrpersonen uns gemeinsam mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern im März 2018 überlegt, in welche Richtung wir uns entwickeln müssen. Entstanden sind Visionen, welche wir als Entwicklungsziele formulierten und im neuen Schulprogramm 2018 bis 2022 festgehalten haben. Das Schulentwicklungsprogramm wird im Schuljahr 2018/2019 der Schulpflege vorgelegt und von dieser abgenommen zu werden.

 

Wir Lehrpersonen sind uns einig, dass sich die Schule mehr öffnen kann. Dass die Schülerinnen und Schüler mehr Lernplätze ausserhalb der Schule finden. Dass sie in die Schule kommen, um das Gelernte zu reflektieren und so zu festigen. Zugleich sind die Lehrpersonen an der Sekwila der Auffassung, dass die Schülerinnen und Schüler noch selbständiger werden können. Dass wir als Schule Lernanlässe anbieten, in denen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen, zusammenarbeiten und ein Bewusstsein für ihre Stärken entwickeln.

 

Lehrplan 21 – Alles anders, alles neu?

Mit dem Schuljahr 2019/2020 werden wir Lehrpersonen uns an einem neuen Lehrplan orientieren. So haben wir im Juni 2018 mit den Vorbereitungen begonnen.

Folglich tasten wir uns voran, um in Erfahrungen zu bringen, was am Lehrplan 21 neues auf uns und den Schulbetrieb zukommt. Im neuen Lehrplan sind die Lerninhalte zielorientiert formuliert. Das ist nicht neu und uns bestens vertraut. Neu ist, dass diese Ziele auf den sogenannten fachlichen und überfachlichen Kompetenzen basieren. Es wird in allen Fächern und über diese hinaus festgehalten, was eine Schülerin oder ein Schüler können oder wissen muss. Damit orientieren wir Lehrpersonen uns beim Planen einer Unterrichtssequenz darauf, was die Schülerinnen und Schüler mit dieser Kompetenz neu an Können und Wissen erwerben. Es geht nicht darum, ein Thema im Unterricht zu behandeln, sondern sich zu fragen, wozu wir dieses Thema in den Unterricht bringen.

 

Da wir neben der Einführung des Lehrplans eigene Schulentwicklungsthemen verfolgen, verknüpfen wir diese mit dem neuen Lehrplan. So werden wir zum Beispiel im Schuljahr 2018/2019 untersuchen, welche überfachlichen Kompetenzen aus dem neuen Lehrplan wir bereits mit unseren überfachlichen Anlässen wie die Sporttage, die Hausfeste und Kurswochen trainieren.

 

Pädagogischer Massnahmenkatalog – Strafe oder Widerstand?

Es ist allen klar, dass Strafe und Belohnung Schülerinnen und Schüler zu einem rücksichtsvollen Verhalten verhelfen können. Genauso ist es allen klar, dass wenn Strafe und Belohnung wegfallen, die Jugendlichen in ihre alten Verhaltensmuster zurückfallen. Wir Lehrpersonen versuchen seit einigen Jahren von der klassischen Konditionierung zur Verhaltensänderung zu kommen. Der harzigere, doch nachhaltige Weg ist es das Verhalten der Jugendlichen permanent zu spiegeln und Konsequenzen zu sprechen, welche mit dem Verhaltens- oder Regelbruch zu tun haben. Aus dieser Überlegung heraus tauschten wir im Team aus, welche Konsequenzen die einzelnen Lehrpersonen bis anhin sprachen. Nun führt jeder Regelbruch zu zwei Konsequenzen. Er muss einerseits auf Infomentor dokumentiert werden. Anderseits benötigt der betreffende Schüler bzw. die betreffende Schülerin ein reflektierendes Gespräch, eine mündliche oder schriftliche Entschuldigung, eine Zusatzarbeit oder anderes.

 

Hausaufgaben – Wie viel ist genug?

Der Nutzen der Hausaufgaben ist umstritten. Entsprechend entstand das Bedürfnis zu schauen, wie wir Lehrpersonen an der Sekundarschule Wila Hausaufgaben geben. Das Ergebnis zeigt, dass es Hausaufgaben unregelmässig und nicht in jedem Fach gibt. Der Durchschnitt liegt bei 30 Minuten pro Tag pro Jahrgang. Die Unregelmässigkeit führt dazu, dass an einigen Tagen weit über 30 Minuten Hausaufgaben und an anderen Tagen keine anfallen.

 

Handyregel – Einmal mehr?

Wir legten im Oktober 2018 fest, dass die Handys im Schulhaus weder sicht- noch hörbar sind. Die einzelne Lehrperson hat das Recht in ihrem Unterricht diese Regel aufzuheben und das Handy zu nutzen.

 

Aufenthalt im Schulhaus – Ein 24-Stunden-Betrieb?

Grundsätzlich freut es uns Lehrpersonen, dass sich viele Schülerinnen und Schüler gerne im Schulhaus aufhalten; sei es am Morgen, über Mittag oder nach der Schule. Sie erledigen meist Gruppenarbeiten oder machen ihre Hausaufgaben. Manchmal schwatzen sie miteinander bevor sie sich auf den Heimweg machen. Grundsätzlich sehr sympathisch. Dennoch ärgert es, wenn sich die Schülerinnen und Schüler laut verhalten, Abfall produzieren, die Zimmer unaufgeräumt verlassen, das Licht anlassen usw. Entsprechend steht für uns Lehrpersonen und für unseren Hauswart ein Mehraufwand an. Wir müssen intervenieren und nachräumen. Deshalb legten wir fest, welche Zimmer, wofür genutzt werden können.

 

Rückmeldung – Wie beurteilen die Jugendlichen meinen Unterricht?

Als Lehrperson sind wir regelmässig alleine im Unterricht. Wir bereiten den Unterricht vor und reflektieren ihn, um ihn für den nächsten Tag zu optimieren. Entsprechend sinnvoll ist es, einmal jährlich ein Feedback von den Schülerinnen und Schüler abzuholen. Dieses Feedback ist wichtig und lädt uns Lehrpersonen ein, unseren Unterricht grundsätzlich zu überdenken und zu optimieren.

 

Infomentor 2 – Wo wären wir ohne Datenbank?

Wir Lehrpersonen sind mit dem IU darauf angewiesen, eine Datenbank mit allen Aufgaben zur Verfügung zu haben. Seit einigen Jahren sind wir mit dem Infomentor zufrieden unterwegs. Da Infomentor mit einer neuen Version aufwartet, stellt sich die frage, ob wir bei Infomentor bleiben oder zu einem anderen Anbieter wechseln. Nun verhält es sich so, dass die meisten Mosaikschulen, den Anbieter wechseln.

Solch ein Wechsel wirft viele Fragen auf. Welche Daten werden verloren gehen? Wie werden die Lernschritte übernommen? Wer macht das? Wie viel Aufwand bedeutet es, sich in eine neue Datenbank einzuarbeiten? Was sind die anfallenden Kosten?

Wir haben den Entscheid verschoben und bleiben bis auf weiteres bei Infomentor.

 

 

 

Rückblick Schuljahr 14/15 bis Schuljahr 16/17

Für einmal wird der Rückblick über mehrere Jahre gehalten, da einige Themen länger als ein Jahr verfolgt wurden und werden. Die untenstehenden Themen entstehen jährlich am schulinternen Evaluationstag im Juni. Es sind entsprechend grosse Themen. Viele kleine Themen, an denen die Lehrpersonen oder die Schulleitung arbeiten wie z.B. die Überarbeitung des Notfallblattes, die Umgestaltung des Elternabends im September usw. sind nicht aufgelistet. Diese kleinen Themen entstehen unter dem Jahr und werden von der Steuergruppe bearbeitet.

Untenstehend befinden sich zu den einzelnen Themen jeweils Zielsetzung, Verknüpfung mit dem Leitbild der Sek Wila und der Rückblick.

 

 Schulentwicklung Schuljahr 2016/2017

Ziel: Die Lehrpersonen und Schulleitung unterscheiden zwischen Entwicklung und Sicherung des Entwickelten.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir bleiben in Bewegung, indem wir uns mit Veränderungen auseinandersetzen, uns weiterbilden, neue Ziele setzen und danach handeln.

Die Fachstelle für Schulbeurteilung empfahl der Schulleitung, dass nach einer Phase der Einführung und Umsetzung von Erneuerungen, eine Phase der Überprüfung und Sicherung erfolgen sollte. So verfügt die Sek Wila nun neben des Schulentwicklungs- auch über ein Sicherungsprogramm. So können die Lehrpersonen und die Schulleitung den Übergang von neuen Abläufen nach einer kurzen schulhausinternen Evaluation zur Gewohnheit werden lassen.

Programm in Zeichnen und Gestalten

Ziel: Die Schülerinnen und Schüler haben nach drei Jahren ein und dasselbe Programm gehabt.

Leitsatz aus Leitbild: Wir fördern eine breite, aktuelle Allgemeinbildung und fordern angepasste Leistungen ein.

Eine Arbeitsgruppe begann für ein Schuljahr ein Programm zu erarbeiten. Zwei weitere Jahre stehen aus.

Stoffabsprachen

Ziel: Die Schülerinnen und Schüler haben nach drei Jahren das gleiche Stoffprogramm unabhängig der Klasse und Lehrperson durchlaufen.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir wecken das Bedürfnis, das Wissen über die Welt ständig zu erweitern.

Die Lehrpersonen sprechen sich immer stärker ab, bereiten sich gegenseitig den Unterricht vor und überprüfen gemeinsam den Lernerfolg. So lassen sich Synergien der Lehrpersonen nutzen und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler über die einzelne Klasse hinaus optimal vergleichen.

Wohlbefinden der LP

Ziel: Alle Lehrpersonen nutzen bewusst Instrumente der Erholung.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir erhalten unsere Leistungsfähigkeit, indem wir den Raum für Arbeit und Erholung bewusst definieren.

Die Fachstelle für Schulbeurteilung deckte in einer Umfrage auf, dass in unserem Team ein hoher Anteil an Lehrpersonen unter starker Arbeitsbelastung steht. So widmeten wir uns mittels einer externen Beratung der Bewusstmachung von Erholungsmöglichkeiten im Berufsalltag und in der Freizeit.

Gewaltfreie Kommunikation

Ziel: Die Lehrpersonen verfügen über eine gepflegte Kommunikationskultur innerhalb des Teams und gegenüber Schülerinnen, Schülern und Eltern.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir kommunizieren gegenüber unseren Partnern klar, offen und transparent. Wir haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen. 


Aufgrund der Dichte der Zusammenarbeit ist wichtig, dass die Lehrpersonen eine gepflegte Gesprächskultur üben. Die Gewaltfreie Kommunikation setzt mit einem hohen Anteil an Empathie genau den Finger darauf, wie ein gutes Gespräch gelingen kann, wie z. B. Kritik gegeben werden kann und sich Rückmeldungen eingeholt werden können.

 Gewaltfreie Kommunikation

 
Rückblick Schuljahr 15/16

Regeln und Konsequenzen

Ziel: Alle Lehrpersonen kennen die Regeln, nach denen die Schülerinnen, Schüler und Angestellten arbeiten.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir tragen Sorge zu uns, zu unseren Mitmenschen und den uns anvertrauten Materialien und Ressourcen.

Die Lehrpersonen überarbeiteten den Regelkatalog. Dabei wurde die Hausordnung für die Schülerinnen und Schüler schlanker. Bei der Überarbeitung wurde den Lehrpersonen bewusst, dass die Regeln in Zukunft regelmässig thematisiert und angepasst werden müssen.  

Neue Autorität

Ziel: Alle Lehrpersonen werden im Denken und Handeln nach dem Ansatz der Neuen Autorität kompetenter.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir bleiben in Bewegung, indem wir uns mit Veränderungen auseinandersetzen, uns weiterbilden, neue Ziele setzen und danach handeln.

Der Ansatz ist und bleibt für uns attraktiv. Er gibt uns die Möglichkeit durch Präsenz, dem beharrlichen Dranbleiben und dem Eingehen von Beziehungen eine solide Basis für ein gutes Zusammenleben zu schaffen. Wir koordinieren uns stärker beim Sprechen von Konsequenzen. Wir zögern zudem das Sprechen von Konsequenzen hinaus, denn wir sind uns bewusst nicht jeweils unmittelbar reagieren zu müssen. Zudem verfolgen wir eine transparente Informationskultur.

Lerncoaching

Ziel: Alle Schülerinnen und Schüler profitieren von einem regelmässigen Lerncoaching.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir schaffen Lernsituationen, die die Entwicklung von Selbstkompetenz ermöglichen.

Wir bauten das Lerncoaching auf alle Schülerinnen und Schüler aus. Dafür klärten wir konsequent und sukzessive die Verantwortlichkeiten zwischen Klassenlehrpersonen und Lerncoachs.

Der Herausforderung im Coaching liegen dabei in einem Umdenken für die Lehrpersonen. Lehrpersonen sind sich gewohnt, den Schülerinnen und Schülern zu sagen, was sie machen müssen. Nicht so als Lerncoach. Ein Lerncoach berät die Schülerin bzw. den Schüler in ihren bzw. seinen Anliegen mit dem Ziel optimal zu lernen. So trainierten die Lehrpersonen die prozessorientierte Form der Beratung.

Flexible pädagogische Teams

Ziel: Die Lehrpersonen tauschen sich regelmässig über die Schülerinnen und Schüler aus.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir bleiben in Bewegung, indem wir uns mit Veränderungen auseinandersetzen, uns weiterbilden, neue Ziele setzen und danach handeln.

Was an anderen grossen Schulen üblich ist, braucht es an der Sek Wila nicht. Wir sind ein kleines Team mit genug Austauschgefässen und -wegen. Über Infomentor wird breit und transparent dokumentiert. Mit den Fachgruppen in Mathematik, Deutsch und dem wöchentlichen Konvent wird permanent ausgetauscht. So sind alle Lerncoachs regelmässig über die einzelnen Schülerinnen und Schüler im Bilde.

 

Rückblick Schuljahr 14/15

Werte

Ziel: Die Lehrpersonen der Sek Wila sind sich ihrer gemeinsamen Werte bewusst.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir sind neugierig und begeisterungsfähig. Dabei gelingt es uns, uns mit unserer Arbeit zu identifizieren und Verantwortung zu übernehmen.

Als Team müssen die Lehrpersonen miteinander reibungslos kommunizieren und effizient kooperieren. Nicht immer ist die gleiche „Wellenlänge“ gegeben. Dann heisst es, sich mit dem gegenüber auseinandersetzen, seinen Standpunkt zu verstehen, einen gemeinsamen Nenner zu finden und sich den Differenzen bewusst zu sein. Neben den dreimaligen Supervisionen, in denen die Zusammenarbeit explizit reflektiert wird, half es die gemeinsamen Werte im Team zu erörtern. Würde und Eigenständigkeit stehen dabei in Team ganz oben.

Neue Autorität

(siehe Schuljahr 15/16)

Lerncoaching

(siehe Schuljahr 15/16)

Mentoring

Ziel: Die Schülerinnen und Schüler der 1. Sek erhalten in den ersten Wochen eine intensive Betreuung durch eine ältere Schülerin bzw. einen älteren Schüler.

Leitsatz aus dem Leitbild: Wir schaffen Lernsituationen, die die Entwicklung von Selbstkompetenz ermöglichen.

Das Mentoring wurde schnell zu einem erfolgreichen Instrument, den Schülerinnen und Schülern der 1. Sek den Einstieg in die Sekundarschule zu ermöglichen. Bei der Auswertung sprachen sich die Schülerinnen und Schüler durchwegs positiv aus.

 


Schulentwicklung Schuljahr 2014/2015

Der jährliche und umfangreiche Rückblick im Team im Juni 2014 führt unter der Berücksichtigung des Leitbildes zum neuen Schulprogramm.

 

1. Neue Autorität

Regelmässig sind die Lehrperson mit störendem Verhalten seitens einer Schülerin oder eines Schülers konfrontiert. Ein Eingreifen und Handeln der Lehrperson ist nötig. Je nach Kind, Handlung und Situation muss anders eingegriffen werden. Jede Lehrperson kennt die anschliessenden Zweifel, ob sie richtig gehandelt hat.

Seit Januar 2014 erarbeitet eine Arbeitsgruppe einen Ablauf für eine Intervention, die sich an dem Ansatz der Neuen Autorität orientiert. Das bedeutet, dass

  • die Lehrperson das störende Verhalten stoppt,
  • die Lehrperson deeskalierend eingreift und sich nicht in das provozierende oder emotionale Gebaren der Schülerin oder des Schülers hineinziehen lässt,
  • die Lehrperson sich bei der Konsequenz die nötige Zeit nimmt, um mit Hilfe aus dem Lehrerkollegium auf eine geeignete Konsequenz zu kommen.

 

Bei den Konsequenzen stehen Wiedergutmachungen, Entschuldigung, Entschädigung und Information im Vordergrund. Nachdem die Konsequenzen ausgesprochen worden sind, muss die Lehrperson sich erneut um die Beziehung zwischen sich und der betroffenen Schülerin oder dem betroffenen Schüler kümmern. Das Ziel muss schliesslich eine Versöhnung zwischen Erwachsenem und Jugendlichem sein. So erhalten die Schülerin oder der Schüler die Chance, von vorne beginnen zu können.

Zeigt sich eine Schülerin oder ein Schüler regelmässig schwierig im Umgang, kann eine Lehrperson Unterstützung durch die sogenannte Fallgruppe anfordern. Diese Gruppe besteht aus der Schulischen Heilpädagogin, der Schulsozialarbeiterin und dem Schulleiter. Ziel der Gruppe ist es, ohne sich gross bei den Problemen aufzuhalten innerhalb von 20 Minuten eine Lösung zu konstruieren, damit die Lehrperson weiss, was sie als nächstes tun kann.

 Ziel in diesem Schuljahr ist es die Anwendung des Interventionsablaufs und die Wirkung der Fallgruppe zu intensivieren.

Die weitere Entwicklung des Ansatzes der Neuen Autorität liegt in der Arbeit einer Arbeitsgruppe, welche zum Ziel hat diesen Ansatz im Schulhaus zu verankern.

 Damit Sie sich ein Bild der Neuen Autorität machen können, finden sie auf der Homepage eine kurze Zusammenfassung.

 

2. Regeln und Konsequenzen

In den letzten Jahren fiel auf, dass aufgrund der vielen Wechsel nicht alle Lehrpersonen alle Regeln der Sekwila kennen. Damit alle Sonderregeln wie die Benutzung des Computerraums, des Spielhüttlis auf dem Pausenplatz usw. allen, Lehrpersonen wie Schülerinnen und Schülern bekannt sind, werden wir für die nötige Transparenz sorgen. Bei dieser Gelegenheit überarbeiten wir alle Regeln und die Konsequenzen bei einem Regelbruch.

 

3. Mentoring

Der Besuch an der Mosaikschule in Neftenbach im Frühling 2014 zeigte Wirkung. In Neftenbach erhalten alle Erstklässlerinnen und  -klässler nach den Sommerferien eine ältere Schülerin oder einen älteren Schüler als Coach zur Seite. Dieser Coach führt die Neulinge ins Schulsystem ein. Auf diese Weise wird vom ersten Tag an die Zusammenarbeit zwischen neuen und alten Schülerinnen und Schülern gestärkt. Zugleich haben die Erstklässlerinnen und -klässler eine persönliche Ansprechadresse, wenn die Lehrperson verhindert ist.

 

4. Coaching

Die Schülerinnen und Schüler müssen im schulischen Alltag begleitet werden. Neben der stofflichen Hilfe im Unterricht gibt es viele weitere Bereiche: Leistungen, Berufswahl, Lernstrategien, Konflikte, Verhalten, Wohlbefinden usw. Eine Klassenlehrperson schafft es schlichtweg zeitlich nicht sich mit allen Schülerinnen und Schülern regelmässig zusammenzusetzen. Somit möchten wir an der Sekwila ein Bezugssystem einrichten, welches die Fachlehrpersonen mit einbezieht. Jede Lehrperson übernimmt  als Bezugsperson eine gewisse Anzahl Schülerinnen und Schüler, damit diese enger und häufiger gecoacht werden können.

 

5. Flexible pädagogische Teams

Regelmässig müssen wir Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer Leistung, ihrem Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten beurteilen. Sei es, um zu erkennen, wie wir besser fördern können, um an einem Elterngespräch Auskunft zu geben oder das Zeugnis zu erstellen.

 

Damit der Blickwinkel nicht einseitig, sondern mehrseitig ist, braucht es einen Austausch der Lehrpersonen, die mit dem entsprechenden Kind zu tun haben. So werden sich  Lehrpersonen regelmässig in kleinen Teams zusammensetzen, um sich über ihre Schülerinnen und Schüler auszutauschen. Allein so erhalten wir ein breit abgestütztes Bild eines Kindes.

 

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass das aktuelle Schulprogramm die Vernetzung im Team fördert. Wir Lehrpersonen wollen stärker untereinander austauschen, gemeinsam handeln, alle nötigen Personen mit ins Boot holen und breiter informieren. Zudem stellt das Schulprogramm die gute Beziehung ins Zentrum. Die Beziehung ist der grösste Garant, die Schülerinnen und Schüler zu erreichen, um sie in den diversen Bereichen zu fördern.

 

Neue Autorität

 

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